Bibelgespräche
17.12.2011
Unsere Andacht und Gespräch zum Geschenk des Lebens.
Was ist das Leben?
Leben ist eine Gelegenheit - nutze sie
Leben ist Schönheit - bewundere sie
Leben ist Wonne - koste sie
Leben ist Traum - verwirkliche ihn
Leben ist eine Herausforderung - stell dich ihr
Leben ist Pflicht - leiste sie
Leben ist eine Reise - vollende sie
Leben ist ein Spiel - spiel es
Leben ist Teuer - schätze es
Leben ist Reichtum - bewahre ihn
Leben ist Liebe - genieße sie
Leben ist ein Geheimniss - lüfte es
Leben ist ein Versprechen - erfülle es
Leben ist Leid - überwinde es
Leben ist ein Lied - sing es
Leben ist ein Kampf - nimm ihn an
Leben ist eine Tragödie - sei gefasst
Leben ist ein Abenteuer - wage es
Leben ist Leben - erhalte es
Leben ist Glück - mach es
Leben ist Wachstum - werde groß
Bitte vergeude es nicht - es ist wertvoll
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Japaner in Leid und Trauer. - Deutschland schockiert über sich
selbst. - Entsetzen in der einen Welt.
Derjenige ein Illusionist, der es nicht hat kommen sehen. Die Welt
hatte, wir erfuhren, die Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25
Jahren. Wir wussten diese lange Zeit, „das kann wieder passieren“.
Mit zunehmendem Alter der bestehenden und dem Bau von neuen
AKWs nahm die Wahrscheinlichkeit eines großen „Unfalls“ sogar zu.
Jeder konnte es wissen und hat doch weggesehen. Und wenn jetzt
diese technischen Monster nicht abgeschaltet werden, wird ein
atomarer GAU eines Tages wieder geschehen. Denn der Mensch,
der diese Technik konstruiert hat und kontrolliert, ist fehlbar, auch
wenn er sich noch so anstrengt und anderen Anderes verspricht.
Ein Fahrrad, ein Flugzeug können kaputtgehen, seien es ungenügende
Wartung oder Unvorhergesehenes. Das rechnen wir mit ein,
hoffen natürlich das Beste. Jedoch die Gefahr von vielen tausenden
von verstrahlten Opfern, Krebskranken und -toten in vielen Generationen,
verseuchtem Wasser, giftigen Nahrungsmitteln, unbewohnbaren
Landstrichen, vom Atommüll noch gar nicht zu reden - das kann kein
Mensch und kein Staat verantworten. Die Bürde und Schuld ist zu
groß. Wir beten im Gottesdienst „der Friede Gottes, welcher höher
ist, als alle Vernunft ...“, in diesem Sinne müssen wir als Menschen
anerkennen, dass das Leben und die Technik niemals ganz beherrschbar
sein werden. Wenn es jetzt noch Menschen, Regierungen
oder Firmen gibt, die diese Schuld riskieren wollen, haben wir
Christen die Aufgabe, ihnen zu widersprechen. Deshalb hat sich
eine Gruppe aus unserer Gemeinde in den letzten Tagen aufgemacht
zur Mahnwache am Kanzleramt mit dem Plakat: „Christen
wissen: Wahrscheinlichkeit ist Möglichkeit, RESTRISIKO ist fahrlässige
Tötung !“
Hajo
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Zum Nachdenken:
Es war einmal eine alte chinesische Frau,
die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über
ihren
Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die
andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am
Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die
eine Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre
lang geschah dies täglich:
Die
alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach
Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre
Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen
ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen
verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war. Nach zwei Jahren,
die ihr wie ein endloses Versagen vor kamen, sprach die Schüssel zu
der alten Frau: "Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus
dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft." Die alte
Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des
Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel
nicht?" "Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen
gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie
jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen.
Zwei Jahre lang konnte ich
diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken.
Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit
nicht existieren und unser Haus beehren." (Quelle unbekannt)
JedeR darf sich von Gott angenommen fühlen!
Komm zu uns und mache diese befreiende Erfahrung!
Gott der Bibel, was macht Ihn einmalig?
Ich berichte über meinen Besuch des Insel DOM St. Theresia auf Nordstrand:
"umgeben von der Weite des Himmels
und dem Rauschen des Meeres
wünschen wir Dir
Zeit, loszulassen,
Zeit, zu Dir selbst zu finden,
Zeit, an Gott zu denken."
Der Inseldom wurde im Jahre 1662 als Pfarrkirche für katholische Deichbauer aus Holland erbaut.Glaube bedeutete für sie nicht gelegentliche private Frömmigkeit, festliche Umrahmung besonderer Anlässe;
Glaube war für sie fester Bestandteil ihres Lebens.
Sie wollten den nicht vergessen, der ihnen Halt, Geborgenheit und Trost gibt.
Dies umso mehr auf einer Insel, die es neu einzudeichen galt und wo sie bei ihrer Arbeit ständig den drohenden Gefahren durch die Nordsee ausgesetzt waren.
Sie waren sich bewusst, dass alles menschliche Können seine Grenzen hat und dass eines ebenso notwendig war: sein Werk zu tun „mit Gottes Hilfe“.
Dies ist auch das Anliegen heute:
hier Gott zu finden und in der Botschaft Jesu das zu entdecken,
was für mein Leben wichtig ist, mir im Alltag weiterhilft, mich ermutigt und stärkt.
In Jesus Christus ist uns unser Schöpfer ganz nahe,
Er möchte Teil unseres bewussten Lebens sein,
teil-haben, mit-leiden und mit-freuen,
durch uns wirken.
Können wir das zu-lassen, uns darauf ein-lassen?
Patricia, 21.08.10
Bibelgespräch am 22.05.2010
JUDAS Ischariot
Damit Jesus zum Heiland werden kann, muss Judas ihn verraten.
Judas war einer der Jünger Jesu. Er trägt als einziger eine Ortsbezeichnung im Namen:
Ischariot, was vermutlich »aus Kariot« bedeutet. Judas gehört wie Jesus dem Stamme
Juda an, dem erwählten Stamm Davids. Er soll Jesus beim Passahfest in
Jerusalem an dessen Todfeinde, die dogmatische jüdische Sekte der Pharisäer, verraten
haben. Es ging darum, Jesus abseits des Rummels der Festlichkeiten und unbemerkt
von seinen Fans in die Gewalt zu bekommen.
Judas, erfährt der Leser, führt bewaffnete
Soldaten in den nächtlichen Garten Gethsemane und bezeichnet den festzunehmenden
Jesus mit einem Kuss; dem Judaskuss.
Die mächtigen Pharisäer sorgen dann dafür, dass der Störenfried Jesus mithilfe der römischen Besatzungsmacht
hingerichtet wird.
Dreißig Silberlinge soll Judas für die Auslieferung des Gottessohnes
kassiert haben. Das war auch 33 nach Christus nicht viel. Als Judas die Auswirkungen
seines Verrats erkennt, erhängt er sich.
Die Figur des Judas fragt uns:
Welche Überzeugung würdest du verraten?
Hast du überhaupt eine, die es wert ist, verraten zu werden?
Hajo, 22.05.11
Bibelgespräch am 20.03.2010
Homosexualität - Bibel - Heil
Das noch sehr kleine Volk Israel war aus Ägypten befreit und endlich im versprochenen Land Kanaan / Palästina angekommen. Hier waren 2 Dinge wichtig:
*Israel sollte sich in jeder Hinsicht von den dort lebenden Völkern abgrenzen.
Zu deren religiösen Kulten gehörte auch die Überzeugung, dass „wenn der Same zweier Männer sich mischt und fällt zu Boden, dann sei die Fruchtbarkeit des Boden gewährleistet.“ Siehe hierzu meinen Artikel „Römer 1“. Heute nennen wir diese Handlungen „Tempelprostitution“.
*Israel sollte wachsen.
So gab es z.B. das Gebot, der kinderlosen Witwe des Bruders einen Sohn durch den nächsten Bruder zu zeugen, damit der Name des verstorbenen Bruders weiter geführt werden konnte.
Jeder zeugungs- und gebärfähige Erwachsene hatte hier für das Volk Israel eine überlebens wichtige Pflicht.
Für das Volk Israel ging es ums Überleben sowie um die religiöse Abgrenzung gegenüber den anderen Völkern und Kulten im Land Kanaan.
***
Das Wort "Knabenschänder" bedeutet natürlich richtig: "Kinderschänder",
denn Gott liebt Mädchen und Jungen und fordert die Erwachsenen auf, ALLE Kinder vor Übergriffen zu schützen!
1.Tim 1, 8-10.
*8 Wir dagegen wissen: Das Gesetz des Mose ist gut, wenn es nur richtig gebraucht wird.
*9 Aber für wen gilt denn das Gesetz? Doch nicht für Menschen, die nach Gottes Willen leben, sondern für solche, die gegen das Recht verstossen und sich gegen Gott und seine Gebote wenden: Es gilt für Gotteslästerer und Gottesleugner, für Niederträchtige und Gewissenlose, für Mörder und Totschläger,
*10 für Menschen, die unmoralisch leben, Kinder sexuell missbrauchen, andere rücksichtslos ausbeuten; für Lügner und solche, die Meineide schwören, oder für Menschen, die in irgendeiner anderen Weise gegen Gottes Gebote verstossen.
Übersetzung: „Hoffnung für alle“
Leider ist Kindesmissbrauch heute so alltäglich geworden,
aber es ist keine Frage zur sexuellen Ausrichtung des Erwachsenen.
Gott liebt die Mädchen ebenso wie auch die Jungen, und Er hasst absolut jede Form des sexuellen Missbrauches und genauso jegliche Ausbeutung von Kindern.
Christus ist der Christus ALLER Menschen, gleich welcher Identität oder sexuellen Orientierung!
Jeder Mensch ist der einmalige Ausdruck einer wundervollen Schöpfung.
Entdecke Deine Gaben, mit denen Du geschaffen wurdest, und LEBE und LIEBE!
Patricia, 20.03.10
Bibelgespräch am 20.02.2010
"Eingetragene Lebenspartnerschaft," und wie sich diese anfühlt!
Hajo erklärt uns seine Eheschließung im Januar, und anschließend sprechen wir aus christlicher Sicht darüber.
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Und hier der gekürzte Artikel im Allgäuer Anzeigeblatt:
Pfarrer und Bibliothekar geben sich das Ja-Wort
Oberstdorf (vk) „ Es ist eine Bereicherung“,lächelt Winni Helm und
gratuliert dem frisch getrauten Ehepaar mit einem Gläschen Sekt. Die
Standesbeamtin, elegant in der grauen Longjacke, hat soeben erstmals
in Oberstdorf eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft
besiegelt. Für die beiden Berliner Ralf Musold (45) und Hans-Joachim
Meyer, der an diesem Tag seinen 48.Geburtstag feiert, ein logischer
Schritt
nach 21 Jahren Beziehung.
Heute leben sie in Berlin-Köpenick, wo Musold als Pfarrer arbeitet.
Für die Ehe haben sie sich entschieden,
weil die Ehe „das Leitbild unserer Kultur“ ist,
Und es sollte eine „verbindliche“ Beziehung sein. Meyer ergänzt:
„Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Entscheidung.“
Die „Flitterwochen“ verbringt das Paar in Oberstdorf, wo es zum
ersten Mal Urlaub macht. Ralf Musold ist besonders fasziniert
von der Hindernis freien Einfahrt ins österreichische Kleinwalsertal:
„Eine Grenze als durchlässig zu erleben, ist für mich als Ossi wunderbar.“
21.01.2010
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Liebe Freundinnen und Freunde,
das heutige Thema der Andacht ist: "Drei in eins", die Dreifaltigkeit Gottes.
Mitte November 2008 war ich zu Exerzitien - Schweigetage - im Karmelitenkloster St. Teresa in Birkenwerder bei Berlin. Der Exerzitienleiter war mein hochgeschätzter Lehrer Pater Reinhard. Wir hörten von ihm geistliche Vorträge über das Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
ich glaube an Jesus,
ich glaube an den Heiligen Geist.
Schon hier zeigt sich die Dreifaltigkeit unseres christlichen Glaubens. Beim letzten Vortrag gab uns Pater Reinhard dieses Bild, genannt die „Dreifaltigkeit.“

Der Malermönch Andrej Rubljow schuf im Jahr 1411 auf Bestellung des Abts Nikon für das Dreifaltigkeitskloster von Sergejew Possad diese Ikone: Die drei am Tisch sitzenden geflügelten jungen Männer.
Auf der Ikone kann man nicht erkennen. wer wer ist, die Engel sind männlich/weiblich dargestellt.
Gott, das ist drei, sind nicht verschiedene Götter. Die drei sind eins durch die Liebe zueinander. Zwei sind sich einig in der Hinwendung zum dritten. Drei die sich ganz einig sind, sitzen um den Tisch, in der Mitte ist eine Schale - sie steht für die Eucharistie - das Abendmahl.
Auch im Neuen Testament spricht Jesus von der Dreifaltigkeit Gottes. (Math.28.19)
"Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des
Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
In der frühen Christenheit gab es viele Diskussionen und Kämpfe darum, was Gott Vater,
Jesus Christus sowie der Heilige Geist miteinander zu tun haben.
Auf dem Konzil von Nicea 325 und in Konstantinopel 381 n.Christi, wurde folgendes Dogma verabschiedet:
„Vater, Sohn und Heiliger Geist sind wesenseins, bilden eine Einheit, Gott in drei gleichen Personen.“
Die deutsche Bezeichnung für diese Lehre ist Dreifaltigkeit bzw. Dreieinigkeit. Trinität ist der lateinische Fachbegriff. Von Dreifaltigkeit sprechen wir also, wenn wir von der einen Person Gottes ausgehen und von den drei Erscheinungen reden wollen, in der sich der eine personale Gott entfaltet
Der Sonntag nach Pfingsten heißt Trinitatis. Es ist das Fest der Dreifaltigkeit. Gefeiert wird, dass Gott sich in drei "Personen" zeigt oder anders gesagt: sich uns Menschen selbst mitteilt: als Gott Vater, Jesus Christus und Heiliger Geist.
Ich muss gestehen, ich habe lange gebraucht, um die Dreifaltigkeit Gottes in etwa zu verstehen und glauben zu können. Ich weiß nicht, wie es Euch dabei geht
Ich möchte noch einmal versuchen, die Dreifaltigkeit so einfach wie möglich darzustellen, zu erklären. Der christliche Glaube selbst hat eine trinitarische Struktur.
Christlicher Glaube ist ein Leben in der Christusgemeinschaft: Jesus wird mein Herr und mein Bruder, mein Heiland und Anführer meines Lebens. In seiner Gemeinschaft erfahre ich mich als ein Kind Gottes, wie er der Sohn Gottes ist: der Erstgeborene unter vielen Brüdern und Schwestern. Jesus rief zu Gott: „Abba, lieber Vater.“ Also bete ich auch mit Jesus und in seiner Gemeinschaft: Abba, lieber Vater. Ich glaube an den Gott, zu den auch Jesu betete, und an keinen anderen Gott. Um Jesu willen glaube ich.
In der Christusgemeinschaft erfahre ich Gottes Nähe als Abba Vater und den Heiligen Geist, der von Jesus und Gott ausgeht. Ich lebe und sterbe in dem drei - einigen Gott.
Christlicher Glaube ist Glaube in dem drei - faltigen Gott: In Jesus finde ich den Vater und den Heiligen Geist. Im Vater finde ich Jesus und den Heiligen Geist. Im Heiligen Geist finde ich Jesus und den Vater. Sie sind so ineinander gegenwärtig, dass sie eins sind, Drei in Eins!
Die Taufe ist das Ereignis, in dem wir die Dreifaltigkeit Gottes am besten wahrnehmen können. Wir taufen „im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,“ und nehmen damit Menschenkinder in die Christusgemeinschaft und in die Gemeinde Christi auf. Jesus wird ihr oder ihm zum göttlichen Bruder, Gott wird ihm oder ihr, zum Abba, zum liebenden Vater, und der Geist des Lebens erfüllt sein kleines sterbliches Leben mit der ewigen Lebendigkeit Gottes. Durch die Taufe werden Menschen in diese trinitarische Gottesgeschichte des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes hinein gezogen. Es sind aber nicht drei Namen Gottes, sondern es ist der eine Name Gottes, in dem Christen getauft werden. Es sind nicht drei Götter, sondern eine Gottheit, die drei genannten Personen verbindet und ihre einzigartige Gemeinschaft benennbar macht.
Gott ist die Liebe und Liebe kann nicht einsam sein. Liebe verbindet Verschiedene und unterscheidet Verbundene.
Ist Gott selbst in seinem ewigen Wesen Liebe, dann ist er ein beziehungsfähiger und beziehungsreicher Gott. In ihm selbst sind Vater, Sohn und Heiliger Geist durch die Liebe miteinander verbunden. Ihre Einheit besteht in der Einigkeit ihrer Liebe, und die Einigkeit ihrer Liebe liegt in der Hingabe aneinander, so dass der Vater ganz in dem Sohn und der Sohn ganz in dem Vater und der Heilige Geist ganz in dem Vater und dem Sohn ist.
Kraft ihrer Liebe öffnen sie ihr göttliches Leben in der Schöpfung, in der Versöhnung und in der Erlösung für die endlichen, widersprechenden und sterblichen Geschöpfe. Damit wollen sie ihnen allen Raum und Anteil an ihrer unerschöpflichen Lebendigkeit geben und sie an ihrer unendlichen Freude teilnehmen lassen.
Darum heißt die christliche Segensformel seit dem Apostel Paulus:
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.“ (2.Kor.13,13.)
Das ist das ganze Geheimnis der Trinitätslehre, der Dreifaltigkeit Gottes.
Tim Niemitz